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Dadina: Direktvergaben für drei Linienbündel umgesetzt |
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Montag, 23 August 2010 |
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(TB) Mit Wirkung zum Schuljahresbeginn am 16.08.2010 hat die Darmstädter Dadina die Leistungen in drei kleineren Linienbündeln direkt an klein- und mittelständische Unternehmen vergeben (09DHE01-03). Den Stadtverkehr Pfungstadt (Linie PS, 75.000 Nkm p.a.) führt weiterhin die ortsansässige Firma Schüssler durch und HAV Mendel konnte das Linienbündel Darmstadt/Ober-Ramstadt (Linien K 56 und K 58, 440.000 Nkm p.a.) verteidigen. Dagegen wurde das Linienbündel Groß Umstadt (K 64, K 67 - K 70, 590.000 Nkm p.a.) völlig neu strukturiert und an das Unternehmen Jungermann (Klein-Umstadt) vergeben. Bislang betrieben neben Jungermann auch HAV Mendel (Darmstadt) , Kirchmeyer (Groß-Umstadt) und Winzenhöler (Groß-Zimmern) jeweils eine Linie. Während Winzenhöler und HAV Mendel nun mit einzelnen Fahrzeugen als Subunternehmer weiterhin Leistungen in dem Bündel erbringen, hat Jungermann die Fahrzeuge und Leistungen von Kirchmeyer übernommen. Gegenüber den ersten Fahrplänen hat die Dadina nach Fahrgastprotesten bereits erste Änderungen vornehmen müssen. |
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Firmengruppe Rübenacker ist insolvent |
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Montag, 23 August 2010 |
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(DD) Die Firmengruppe Rübenacker im württembergischen Nagold hat am 20. August 2010 Insolvenz beantragt. Betroffen sind die Unternehmen Nagoldtal-Reisen Benz Omnibusbetriebs GmbH & Co. KG, Rübenacker Reisen Omnibusbetriebs GmbH & Co. KG und Rübenacker Transporte & Touristik GmbH & Co. KG sowie die Nutzfahrzeugwerkstatt AHR. Rübenacker betreibt u.a. die Stadtverkehre in Nagold, Bad Wildbad, Altensteig und Wildberg sowie rund 20 Überlandlinien in den Kreisen Calw, Böblingen, Tübingen und Freudenstadt, teils auf Gemeinschaftsgenehmigungen mit der Südwestbus GmbH [DB Stadtverkehr]. Die Verkehre sollen zunächst weiter von Rübenacker bedient werden, bis über eine Weiterführung der Unternehmensgruppe entschieden ist. Die Kreise Calw und Böblingen, in denen sich der Großteil der Rübenacker-Verkehre befindet, planen die Umsetzung von Linienbündelungskonzepten. |
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Vergabe Stadtverkehr Friedberg verzögert sich |
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Montag, 23 August 2010 |
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(DD/TED) Der Augsburger Verkehrsverbund (AVV) wird die Leistungen im Stadtverkehr Friedberg (Bay.), die im Frühjahr 2010 in einem mehrstufigen Verfahren augeschrieben worden waren (10LBY02) erst ein Jahr später als geplant vergeben. Dementsprechend hat der Verbund nun eine Ausschreibung für die Interimsleistungen im Fahrplanjahr 2011 veröffentlicht. Eine Neurodnung des Verkehrs wird nötig, da die bisherige Linie 36 der Augsburger AVG, die die Stadt erschlossen hatte, durch eine Straßenbahnlinie ersetzt wird. | Nr. | 10LBY13 | | Leistung | Stadtverkehr Friedberg (Linien 200-202)
| | Umfang | ca. 190.000 Nkm p.a. | | Zeitraum | 12/2010 - 12/2011
| | Derz. VU | AVG, Augsburg (Linie 36)
| | TED-ID | 2010/S 162 - 249904
| | Status | Ausschreibung läuft, Angebote bis 6.9.2010 |
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Bayern informiert über mögliche Ausschreibung des München-Nürnberg-Express |
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Donnerstag, 19 August 2010 |
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(MB/TED) Die Bayrische Eisenbahngesellschaft hat per Vorinformation eine mögliche Ausschreibung des RE-Verkehrs über die Schnellfahrstrecke München - Ingolstadt - Nürnberg angekündigt. Es wird darauf hingewiesen, dass eine Ausschreibung allerdings nur dann erfolgt, wenn die Leistungen nicht im Rahmen des Nachfolgevertrags zum großen Verkehrsvertrag mit DB Regio direkt vergeben werden. Die Verhandlungen dazu, die im Januar 2009 mit einer europaweiten Bekanntmachung eingeleitet wurden, laufen noch. |
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Bezirksregierung Detmold gibt Entbindungsantrag der VMR statt |
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Donnerstag, 19 August 2010 |
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(DD) Die Bezirksregierung Detmold hat der Entbindung der Betriebspflicht der Verkehrsbetriebe Minden-Ravensberg [Rhenus Veniro] zum 11. Juni 2011 zugestimmt, berichtet die Neue Westfälische. Damit kann das Unternehmen wie vom Eigentümer geplant Mitte 2011 liquidiert werden. Die Stadt Herford prüft weiterhin Möglichkeiten einer Kommunalisierung des Unternehmens, ggf. unter Einbeziehung der stadteigenen Stadtverkehrsgesellschaft Herford (SVH), die bereits das städtische AST-Netz betreibt. Im Kreis Minden könnte es zu einer teilweisen Übernahme von VMR-Leistungen durch die kreiseigenen Mindener Kreisbahnen (MKB) kommen. Die Zeitung spekuliert auch über einen Einstieg der Busverkehr Ostwestfalen GmbH [DB Stadtverkehr] oder der mittelständischen Kooperation Go.on. Kein Interesse zeigt die Bielefelder moBiel. |
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Regionalfaktoren der Trassenpreise entfallen in zwei Stufen |
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Donnerstag, 19 August 2010 |
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(MB/PM BNetzA) Die Bundesnetzagentur und die DB Netz AG haben einen öffentlich-rechtlichen Vertrag geschlossen, der die Abschaffung der sogenannten Regionalfaktoren bei den Trassenpreisen in zwei Stufen vorsieht. In mehreren Regionalnetzen werden die Regionalfaktoren ab Dezember 2010 abgesenkt - dabei handelt es sich vor allem um stark belastete Netze in Ostdeutschland, bei denen rund 20 Millionen Euro an Trassenkosten eingespart werden können. Im Dezember 2011 werden die Regionalfaktoren im Trassenpreissystem dann vollständig abgeschafft. Die Bundesnetzagentur hatte die Regionalfaktoren im März für ungültig erklärt und DB Netz aufgefordert, ein geändertes Trassenpreissystem vorzulegen. Dagegen hatte DB Netz Widerspruch eingelegt, statt eines langwierigen Rechtsstreits konnte nun aber offenbar eine vertragliche Einigung erzielt werden. Mit den Regionalfaktoren werden vor allem Nebenbahnen belastet, auf denen die Trassenpreise bis zu 1,91 mal so hoch wie regulär sein können und dabei überproportional Wettbewerbsbahnen der DB AG betroffen sind. Da die Trassenkosten aus den Regionalisierungsmitteln der Besteller finanziert werden, steht mit der Abschaffung der Regionalfaktoren mehr Geld für Betriebsleistungen zur Verfügung, allerdings könnte DB Netz im Gegenzug die regulären Trassenpreise für das Gesamtnetz weiter anheben. |
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Mofair will gegen Direktvergabe der Hamburger S-Bahn klagen |
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Dienstag, 17 August 2010 |
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(DD) Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, will der Konzernverband Mofair gegen die geplante Direktvergabe des Hamburger S-Bahn-Netzes an DB Regio gerichtlich vorgehen. Mofair verweist auf das kürzlich ergangene Urteil des OLG Düsseldorf, dass den direkt ausgehandelten Vertrag zwischen dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und DB Regio als Vergaberechtswidrig einstuft. In diesem Verfahren muss allerdings das Bundesverwaltungsgericht letztinstanzlich entscheiden. Die Hansestadt argumentiert dagegen mit der Meinung des OLG Brandenburg, das Direktvergaben im SPNV für zulässig erklärt hatte. Die Stadt Hamburg möchte die Verkehrsleistungen der S-Bahn ab 2017 wieder direkt an den DB-Konzern vergeben, entsprechende Verhandlungen laufen momentan. |
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