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Kreis Gütersloh schreibt Linienbündel Nordwest aus
Dienstag, 09 März 2010

(DD/TED) Der Kreis Gütersloh hat über den Verkehrsverbund Ostwestfalen-Lippe (VVOWL) die Verkehrsleistungen im Linienbündel Nordwest ausgeschrieben. Wie im Kreis Gütersloh üblich müssen die Unternehmen eigene Konzepte für die Integration des Schülerverkehrs vorlegen.

Nr. 10LNW01
Leistung Linienbündel Gütersloh Nordwest
71 Gütersloh – Harsewinkel – Versmold
72 Harsewinkel – Clarholz – Herzebrock
74 Gütersloh – Herzebrock – Clarholz – Oelde
90 Borgholzhausen – Bockhorst – Loxten – Versmold
190 Borgholzhausen: Stadtzentrum – Bahnhof – Westbarthausen
zzgl. Schülerverkehre
Umfangca. 1.400.000 Nkm p.a
Zeitraum01/2011 - 12/2017
Derz. VU71,74: RegioBus Gütersloh, Rheda-Wiedenbrück [Veolia]
72: TWE Busverkehrs-GmbH, Rheda-Wiedenbrück [Veolia]
90,190: Leeker, Borgholzhausen
TED-ID2010/S 47 - 069347
StatusAusschreibung läuft, Angebote bis 04.05.2010

 

 
Regionalfaktoren bei Trassenentgelten von DB Netz ungültig
Montag, 08 März 2010

(MB/PM BNetzA) Die Bundesnetzagentur hat die Regionalfaktoren im Trassenpreissystem der DB Netz AG für ungültig erklärt. Diese Regionalfaktoren werden nur auf bestimmten Regionalstrecken erhoben und variieren zudem zwischen den Regionalnetzen. Die Auswahl der Strecken sei sachlich nicht nachvollziehbar, weiterhin konnte DB Netz die Berechnung und Erhebung der Regionalfaktoren nicht ausreichend begründen. Besonders auffällig sei auch, dass die Regionalfaktoren insbesondere auf den Strecken erhoben werden, auf die sich bislang der Wettbewerb um die Betriebsleistungen konzentriert hat.

Nach Ansicht der Bundesnetzagentur verstoßen die Regionalfaktoren gegen das Diskriminierungsverbot, so dass DB Netz sie ab der Netzfahrplanperiode 2010/2011 nicht mehr anwenden darf. Bis dahin muss das Infrastrukturunternehmen entsprechende Korrekturen am Trassenpreissystem vornehmen. Nach der Entscheidung vom Dezember, mit der wie berichtet die Stationspreise der DB Station & Service AG für ungültig erklärt worden waren, geht die Bundesnetzagentur damit erneut gegen die Berechnung der Infrastrukturentgelte vor, für die in den letzten Jahren ein stetig steigender Anteil der von den Ländern bereitgestellten SPNV-Finanzmittel verwendet werden musste.

 

 
Mobilbus soll komplett an Stadtwerke Rüsselsheim gehen
Montag, 08 März 2010

(DD) Die Stadtwerke Rüsselsheim wollen die Mobilbus GmbH, Groß Gerau komplett übernehmen. Derzeit halten die Stadtwerke 74,9% an dem Unternehmen, nachdem man Ende 2008 die Anteile von drei mittelständischen Unternehmen übernommen hatte. Die übrigen 25,1% gehören noch den kreiseigenen Riedwerken, der Kreistag will aber am 22. März den Verkauf an die Stadtwerke Rüsselsheim für einen symbolischen Euro beschließen. Mobilbus war 2000 als PPP-Modell von Riedwerken und mittelständischen Unternehmen gegründet worden, um im Ausschreibungswettbewerb bestehen zu können. Aufgrund von Inhouse-Vorgaben hat sich das Unternehmen in den vergangenen Jahren aber zur reinen Personalgesellschaft gewandelt, die z.Zt. 17 Mitarbeiter beschäftigt. Die Stadtwerke Rüsselsheim wollen Mobilbus auch weiterhin als Personalgesellschaft nutzen, Aktivitäten im Wettbewerb sind nicht geplant.

 

 
Gießen: Mittelständler wollen VGO-Servicezentrum übernehmen
Montag, 08 März 2010

(DD) Die mittelständischen Verkehrsunternehmen Erletz Lollar, Schwalb Buseck und Weber Frankenbach haben dem Landkreis Gießen angeboten, das Servicezentrum der Regiegesellschaft Verkehrsgesellschaft Oberhessen (VGO) im Gießener Neuenweg zu übernehmen. Die VGO will das Kundenzentrum aus Kostengründen schließen und damit pro Jahr 211.000 € einsparen, berichtet die Gießener Allgemeine. Eine geplante Zusammenlegung mit dem Servicetentrum der Stadtwerke Gießen ist bisher noch nicht voran gekommen. Die drei Unternehmen bedienen inzwischen den größten Teil der Buslinien im Landkreis eigenwirtschaftlich, die VGO ist nur noch für rund 20% der Linien verantwortlich. Erletz, Schwalb und Weber wollen das Kundenzentrum auf eigene Rechnung betreiben und das bisherige Personal übernehmen. Gleichzeitig wollen die Unternehmen das Management für die Schülerzeitkarten übernehmen, das bislang bei der VGO angesiedelt ist. 

 

 
EVAG zieht sich aus Kreis Gotha zurück
Montag, 08 März 2010

(DD) Die Erfurter Verkehrsbetriebe AG (EVAG) wird ihre Regionallinien im Kreis Gotha im November 2010 an die Regionale Verkehrsgemeinschaft Gotha (RVG) abgeben. Nach einem Bericht der Thüringer Allgemeinen sind davon die EVAG-Linien 80, 91, 92, 112 und 170 betroffen. Das Gebiet westlich der Landeshauptstadt gehörte bis 1994 zum im Rahmen der kommunalen Gebietsrefdorm aufgelösten Kreis Erfurt. Das Landratsamt Gotha hatte zuvor erklärt, für die EVAG-Linien keine finanzielle Unterstützung mehr leisten zu wollen. Die RVG wurde vom Kreis mit der Erarbeitung eines neuen Fahrplankonzeptes beauftragt, das auf Umsteigepunkte ins EVAG-Netz sowie auf die Bahnhöfe Neudietendorf und Döllstädt ausgerichtet werden soll. Noch verhandelt wird über einen Beitritt des Kreises Gotha zum Verkehrsverbund Mittelthüringen (VMT), damit würden zumindest die Tarife für die übernommenen Linien weitergeführt werden können.

 

 
Fusionsgespräche zwischen Arriva und Keolis abgebrochen
Sonntag, 07 März 2010

(MB/PM Arriva) Die Gespräche über eine mögliche Fusion des britischen Arriva-Konzerns mit der französischen Keolis-Gruppe sind offenbar erfolglos beendet worden. Wie berichtet waren seit Ende Januar Möglichkeiten eines Zusammengehens diskutiert worden, nach Angaben von Arriva konnte aber keine Einigung erzielt werden. Bei einer Fusion wäre neben Veolia-Transdev ein zweiter großer europäischer Verkehrskonzern entstanden - nun ist vorerst mit einer eigenständigen Weiterentwicklung von Arriva und Keolis zu rechnen.

 

 
Niederösterreich will eigene Bahngesellschaft gründen
Donnerstag, 04 März 2010

(MB) Wie die Niederösterreichischen Nachrichten melden, plant das Land Niederösterreich offenbar die Gründung einer eigenen Bahngesellschaft. Hintergrund ist die Übernahme einiger Nebenbahnen von den Österreichischen Bundesbahnen zum Januar 2011. Das Eisenbahnverkehrsunternehmen soll der Niederösterreichischen Verkehrsorganisationsgesellschaft (NÖVOG) angegliedert werden, die bislang als Bestellerorganisation tätig ist. Die Landesbahn soll dann den Betrieb von drei Schmalspurstrecken übernehmen: der Mariazellerbahn von St. Pölten nach Mariazell, dem verbliebenen Reststück der Ybbstalbahn in Waidhofen und der Schneebergbahn. Für die normalspurige Donauuferbahn ist die Vergabe an einen anderen Betreiber im Gespräch, während die weiteren Strecken entweder nur noch touristisch genutzt und dazu überwiegend von Vereinen betrieben werden sollen oder bereits stillgelegt sind. An einem Betrieb der Ybbstalbahn auf der Gesamtstrecke über Waidhofen hinaus hatte unterdessen auch Veolia Verkehr Interesse geäußert (wir berichteten).

 

 
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